Halloween – and by far the funniest day in the US

Hello everybody,

I wanted to celebrate my first Halloween in the US in a special way. I searched a lot of web pages until I found the funny costume I was looking for – and it was definitely worth to buy it. I went in my college food court with my costume and many people laughed about the costume. The party on friday in the German House was a very good experience, too. And sooooo many pictures were made of me in the costume…so funny.

Mission „Successful Halloween 2013“: completed. Thank you, Gingerbread Man, you made this Halloween special.

„I thought you said this was gonna scare ‚em.“ – Gingerbread Man

Best, Toby

 

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Hallo zusammen,

Halloween 2013 sollte besonders werden. Es sollte mein erstes Halloween im Ursprungsland dieses Festes sein und deshalb auch entsprechend mit einem originellen Kostüm gefeiert werden. Bei der Suche nach „DEM Kostüm“ bin ich fast an meine Grenzen gestoßen, habe Amazon verflucht, Internetseiten entdeckt von deren Existenz ich nicht einmal zu träumen wagte und als Krönung am Ende überlegt, als riesige Scheibe Bacon zu gehen – ein eben solches Kostüm habe ich nämlich vielfach gefunden. Da ich Bacon aber lieber auf meinem Teller habe, fand ich mich damit nicht ab – zum Glück.

Am Montagabend – drei Tage vor Halloween – wurde ich fündig und fand „DAS Kostüm“. Es war zwar nicht wirklich schaurig, aber definitiv lustig. Ich kringelte mich vor Lachen, als ich es am Bildschirm sah, und feierte dieses Kostüm so sehr, dass ich wusste „DAT ISSET“.

Kurz die Rezensionen durchgelesen, für „Gut“ befunden und zack – bestellt.

Mittwoch kam es an, ein paar Änderungen vorgenommen – und Donnerstag dann, wie mit einem meiner International – Freunde abgesprochen, zum Mittagessen in Baker, unserer Mensa, angezogen. Schon auf dem Weg vom deutschen Haus zu Baker sahen mich einige nicht-Verkleidete, die entweder völlig verstört (so schien es mir, soweit ich das mit stickigem Kopf unter dem etwas heißen Kostüm beurteilen konnte) oder vor Lachen kringelnd an mir vorbeiliefen. „Jau“, dachte ich, „ist eine gute Wahl. Machst dich zwar mega zum Affen und kannst danach vermutlich wieder auswandern, aber macht ja nix.“

Es wurde noch besser, als ich in Baker lief. Wie ich es befürchtet hatte, waren zum Mittagessen ungefähr 99,9999999 % unverkleidet erschienen – nur das Personal, ein Brite namens Edward (der andere International, mit dem ich es abgesprochen hatte) und ich hatten es vollbracht und sich ein Kostüm übergezogen. „Was solls“, dachte ich mir, und lief zu unserer „International“-Tischrunde, die mich schon beim reingehen entdeckt hatte. Aber nicht nur die hatten mich entdeckt – gefühlt beobachtete mich die ganze Mensa, denn während links gelacht wurde und von der International-Table Applaus zu hören war, wurden auf der rechten Seite Fotoapparate gezückt. Edward, der ungefähr zeitgleich mit mir erschienen war, sorget ebenfalls für diese Aufruhr – der als Legomann verkleidete Brite wurde direkt von einigen Asiaten in die Mitte genommen, um ein Foto zu machen. Besonders witzig ist, dass er das Kostüm selbst gebastelt hatte – und das wirklich gut.

Da saßen wir also nun – nur Edward und ich verkleidet. Aber es war definitiv lustig und eine Erfahrung. Gemeinsam
Gingen wir auch in eine unserer Vorlesungen – nachfolgendes Foto ist dort entstanden.

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Auch beim Abendbrot gingen wir verkleidet, doch diesmal waren schon mehr Kostümierte zu sehen – neben dem Nikolaus und Batman´s Joker auch einige Zombies und Vampire.

Eine wirkliche Party hatten wir an Halloween selbst nicht – dafür aber am Freitag. Im German House. Mit Verkleidungen.

Auch dabei zwang ich mich wieder in das etwas warme Kostüm – aber es war egal, es war auf jeden Fall eine sehr geile Erfahrung und ´ne Top Wahl. Samstag, dem allgemeinen Partyabend hier am Campus, ließ ich das Kostüm zu Hause, da ich erst gegen 11 von einem Besuch im Hershey Park – dem zur hier sehr bekannten Hersheyschokolade gehörenden Vergnügungspark – zurück war. Der Besuch war einer der witzigsten Tage, die ich je hatte – doch dazu erzähle ich im nächsten Blog mehr, denn das ist wirklich einen eigenen Eintrag wert. Zwar unkostümiert am Samstag, hatte ich dennoch eine gute Zeit – und fand auf dem Rückweg heraus, dass Edwards Legomännchen-Kopf als Basketball wenig taugt – denn er blieb im Netz hängen. Ich wünschte, ich hätte Edwards Gesicht in diesem moment fotografieren können – es war ohne Frage eines der witzigsten „Das ist jetzt nicht war“-Gesichter, die ich je in meinem Leben gesehen habe. Nach einigen Minuten konnte der Legokopf gerettet werden und wir den Abend mit einem „Ist ja noch mal gut gegangen“-Lachen beenden.

Halloween 2013 – dank „Gingerbread Man“, Baker, einer super Party im deutschen Haus und der Erkenntnis, dass ein Legomännchenkopf tatsächlich doch in einem Basketballkorb hängen bleiben kann, eine wahnsinnige Erfahrung.

 

„I thought you said this was gonna scare ‚em.“ – Gingerbread Man

 

Euer Toby

 

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2 thoughts on “Halloween – and by far the funniest day in the US

    • Hey Uta,
      naja, ich werde versuchen, das Kostüm mit nach Hause zu bringen – ich finde es so gut, dass es ruhig ein zweites Mal genutzt werden darf. Denke ich. Aber mal sehen. Ansonsten lasse ich mir definitiv was Neues einfallen 😉
      Lieben Gruß,
      Tobi

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